Interview bei den Dachzeltnomaden #dzf19

Vielen Dank Birte Seipold und all die helfenden Dachzeltnomaden für diesen tollen Artikel.

WOLFS-Rudel mit dem Overlander on Tour

Die Leidenschaft für Offroadfahrzeuge und die Wildnis ist Markus und Marianne aus der Schweiz sofort anzusehen, wenn man sich ihren Toyota Hilux ansieht. Die beiden sind absolute Fans von außergewöhnlichen Abenteuerreisen und dafür haben sie sich den perfekten Begleiter geschaffen.

Hallo Markus. Schön, dass wir dich hier antreffen. Gerne würden wir etwas über deinen tollen Toyota Hilux mit der ExKAB1 erfahren.

Markus, wie seid ihr zu eurer Idee gekommen eine Kabine statt eines Dachzeltes auf den Toyota zu setzen?

Markus: Wir hatten vor der Kabine ein Hardtop mit einem Hartschalendachzelt. Nach unserer Reise zum Nordkapp im letzten Jahr haben wir uns vorgenommen, weiterhin Skandinavien zu entdecken und zu bereisen. Dafür wollten wir aber nicht mehr so wetterabhängig sein. Schweren Herzens haben wir dann unser Dachzelt und das Hardtop verkauft und dafür eine gebrauchte EXKAB 1 gekauft.

Die Kabine hatte eine Heizung, eine Toilette und Solar als wir sie abgeholt haben. Damit sie absolut unseren Wünschen und Vorstellungen entspricht, haben wir in den letzten zwei Monaten noch einiges angepasst. 

Willst du uns deine Kabine mal vorstellen?

Markus: Ja klar! Also erstmal von außen: die Kabine sieht gewaltig aus, ist aber nicht breiter und nicht länger als das Auto. Das macht sie so perfekt, auch für anspruchsvolle Touren. Auch das Gesamtgewicht von 3,2 Tonnen halten wir ein. Somit musste auch keine Auflastung erfolgen.

Die Außenansicht vom Setup von Markus und Marianne sieht schon gewaltig aus.

Dann kommen wir mal zum Innenraum. Hier haben wir 2 Sitzplätze und einen kleinen Tisch, was absolut ausreichend für uns beide ist. Unser Bett oben hat einen Lattenrost in der Größe von 1,6 x 2 Meter. Hier rechts haben wir unsere Küchenzeile. Da uns die alte nicht gefiel und für uns nicht zweckdienlich war, haben wir uns selbst eine kleine Küche entworfen und dann auch gebaut. Wichtig war uns, dass möglichst wenig Gas im Auto ist. Deshalb arbeiten wir mit einem einfachen 2-Flammenkocher, welcher mit Gaskartuschen betrieben wird. Außerdem haben wir fließend Wasser installiert, welches durch eine Pumpe mit einem angeschlossenen 20 Liter Kanister funktioniert.

Wir haben außerdem Auszüge als Schubladen, die während der Fahrt mit kleinen Verschlüssen gesichert werden. Darunter auf der rechten Seite ist die gesamte Elektrik verbaut.

Der direkte Blick in die Kabine.
Mit wenigen Handgriffen kann aus dem Wohnbereich für 2 Personen ein gemütliches Bett werden.
Ein Blick auf die Küchenzeile und das Schranksystem mit den Verschlüssen durften wir auch werfen.

Außen am Auto habt ihr auch einiges verändert oder?

Markus: Ja, von außen haben wir an dem Hilux auch einiges verändert, dennoch eignet er sich wunderbar als Alltagsauto und das war uns sehr wichtig.

Was habt ihr denn verändert?

Markus: Wir haben den Hilux höhergelegt und auch andere Felgen und Reifen aufgezogen. Vorne haben wir zusätzliche Scheinwerfer angebracht und auch eine Seilwinde haben wir montiert. Damit können wir uns immer selber befreien, falls wir mal steckenbleiben. Außerdem hat er einen neuen, stabilen Unterbodenschutz bekommen. Den genauen Verlauf, wie wir den Hilux verändert haben, könnt ihr auf dem Blog verfolgen und nachlesen.

Welch eine Erscheinung dieser Offroader.

Wo geht eure nächste Reise hin?

Markus: Für uns geht es im Juni wieder für zwei Wochen nach Skandinavien. 

Wenn ihr euch für die Abenteuer von Markus und Marianne interessiert, dann schaut doch mal auf ihren Blog oder besucht die beiden auf ihren Social Media Kanälen. 

Markus, wir danken Dir und Marianne und wünschen euch noch viel Freude mit dem Hilux und der Kabine und weiterhin viel Spaß auf dem Dachzeltfestival 2019.

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