Tremalzo und 10 weitere Alpenpässe 2015

 

Tremalzo, Dosso alto, Trevalihöhenstrasse. Unterwegs in den Alpen mit unserem Jeep Grand Cherokee...

 

Wir sind wieder einmal in der Region Gardasee und besuchen den legendären Tremalzo Pass. Allerdings nehmen wir nicht die bekannte Route sondern fahren einen alternativen Aufstieg vorbei an einem wunderschönen Wasserfall. Schaut euch doch einfach das Video an.

 

Wer noch mehr sehen möchte, die ungeschnittenen Videos findest du Hier in 3 Teilen.

 

 

Am nächsten Tag starten wir unseren Heimweg. Es ist so einiges geplant. Nicht weniger als 10 Pässe an einem Tag.

Wir starten mit der Dosso-Alto-Höhenstraße. 

Die Dosso-Alto-Höhenstraße verbindet Anfo am Idro-See mit der zwischen Val Trompia und Valle dei Caffaro gelegenen Giogo del Maniva. Sie bildet die Fortsetzung der Tre-Valli-Höhenstraße, ist aber von der Streckenführung und der Landschaft her noch wesentlich eindrucksvoller. Die ehemalige Militärstraße führt über fünf Pässe und durchquert drei Tunnel. Allerdings sind die meisten Scheitelhöhen leicht zu verpassen, da der Streckenverlauf der Kammlinie folgt und keiner der Pässe beschildert ist. Die Landschaft an der z.T. sehr ausgesetzten, schmalen und etwa zur Hälfte unbefestigten Strecke ist vor allem im nordwestlichen Teil durch steile Felswände und bizzare Kalksteinformationen gekennzeichnet; an vielen Stellen bieten sich atemberaubende Tiefblicke.

 

Die Höhenstraße war von 2003 bis 2008 zwischen der Giogo del Maniva und dem Scheitel des Passo del Dosso Alto durch einen Felssturz blockiert, der sich im Frühjahr 2008 soweit verschlimmert hatte, dass er auch zu Fuß nicht mehr passierbar war. 2009 wurde die Straße nun instand gesetzt und das interessante Sträßchen ist wieder durchgehend befahrbar.

 

 

Weiter geht es über die Tre-Valli-Höhenstraße (Strada Tre Valli, SS.345).

 

Die z.T. geschotterte Tre-Valli-Höhenstraße verbindet den Giogo del Maniva (S) mit dem Passo di Croce Domini (N). Der geschotterte Abschnitt befindet sich dabei zwischen Passo di Croce Domini und dem Abzweig der Stichstraße zum Gipfel des Dosso dei Galli (km 8,7), auf dem sich eine aufgegebene militärische Funkanlage befindet, deren zwei riesige Parabolreflektoren weithin zu sehen sind.

 

Der Track beginnt an der Giogo del Maniva.

Die geschotterte Höhenstraße, die seit vielen Jahren »im Bau« ist, ist oft mit einem Verbotsschild versehen oder als geschlossen gekennzeichnet, allerdings nur aus Haftungsgründen. Ab der Kuppe des Dosso dei Galli (2196 m) erreicht man dann, auf der nunmehr asphaltierten Fortsetzung als nächsten Punkt den Goletto delle Crocette.

 

Der Track endet nach knapp 19 km am Passo di Croce Domini

 

 

Vom Passo di Croce Domini geht es dann wieder herab nach Breno.

Danach geht es weiter über den Passo dell’Aprica weiter nach Tirano.

 

Die gut ausgebaute SS.39 über den Passo dell’Aprica verbindet Edolo (O) mit Tresenda (W). Der Scheitel des Passo dell’Aprica liegt - ähnlich wie z.B. beim Malojapass - mitten in dem Ort Aprica. Die Passhöhe ist allerdings kaum wahrnehmbar, es herrscht relativ viel Verkehr und die Ostrampe ist fast schnurgerade.

 

Nach den ersten 8 Italienischen Pässen entscheiden wir uns dann für die Bernina und den Julierpass um unserem zu Hause näher zu kommen

 

 

Hier endet die Dokumentation in Bildern. und die Geschichte nach der Geschichte beginnt.

 

Auf dem Talweg zwischen Parpan und Chur bei aufziehendem Gewitter merkte ich, dass unser Jeep nicht mehr auf allen 6 Zylindern lief. Es brannte wohl keine Lampe aber er hatte keine Leistung mehr. Da ich mich in der Region etwas auskenne, retteten wir uns in Chur Nord bei der grossen Tankstelle unter Dach. Der Zufall will es das ein Gelber Engel mit uns auf den Platz fährt. Ich frage ihn nach einem OBD Gerät. Nach einer Oberflächen Analyse wird klar, das wird nicht so einfach zu finden. Der kleine PC spuckt nur Müll aus. Mittlerweile ist 20 Uhr. Wir fahren mit dem havarierten Jeep nach Domat Ems in die Werkstatt. Nach 3h suche geben wir schliesslich auf. Wir chartern einen Seat Ibiza, laden das wichtigste um und fahren die letzten 200Km nach Hause.

Der Jeep folgte am Montag per LKW Transport. Eine 7 Wöchige Reparatur-Odyssee beginnt.

Am Ende war es eine Ventilfeder die gebrochen war.

Ersetzt wurde:

- Turbo

- Einspritzventile

- Ansaugkrümmer uns Klappensystem

- Dieselrücklaufleitungen

- Ventildekeldichtungen

UND... ja natürlich die Ventilfeder.

 

Bitte fragt nicht was es gekostet hat. Aber auf einem Italienischen Pass wäre das definitiv dümmer gewesen. Und so nehmen wir auch diese Geschichte mit :-) Material kann man schliesslich ersetzen.

 

 

 

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